Holzbauweise als hochwertige Lösung für die »Baustelle Schule«
Als nachhaltige Alternative zu Containerklassen wurde ein Prototyp in einem Modulsystem aus Holz realisiert.
Um Platznot in Schulen und Kindergärten rasch und kostengünstig zu beheben, hat sich die Errichtung so genannter mobiler Klassen in Container-Metallbauweise etabliert. Deren bauphysikalische und raumklimatische Nachteile ebenso wie die unzulänglichegestalterische Ausbildung sind weder Kindern noch den LehrerInnen und BetreuerInnen zumutbar.
Im Auftrag der Wiener Magistratsabteilung 19 (Architektur und Stadtgestaltung) wurde eine ökonomisch wettbewerbsfähige, ökologisch nachhaltigere und architektonisch qualitätsvollere Alternative in Holzbauweise erarbeitet.
Der erste Prototyp wurde im Zuge der Erweiterung der Volksschule Prückelmayrgasse im 23. Wiener Bezirk umgesetzt. Vier neue Klassen sind in einem zweigeschossigen Zubau, der behindertengerecht an den Bestand angebunden ist, untergebracht. Sämtliche Wand und Deckenelemente wurden im Werk vorgefertigt und inklusive Dämmung, Fenstern und Leerverrohrung angeliefert.
Das Modulsystem kann an jegliche Art von Bestand angepasst und in kürzester Zeit errichtet werden. Nach Errichtung der Fundamente und allfälliger notwendiger Anschlüsse benötigt der Holzbau eine Produktionszeit von vier Wochen im Werk und zwei auf der Baustelle.
Informationen
schluder architektur ZT GmbH
Heinrichsgasse 2/9
1010 Wien,
T +43 (0)1 / 533 65 34
office@architecture.at
Magistratsabteilung 19
Architektur und Stadtgestaltung
Niederhofstraße 21-23
1120 Wien
T + 443 (0)1 / 81114 88911
post@ma19.wien.gv.at
- Dateien:
Mobile Klassen in der Pruecklmayrgasse1.4 M

